Erläuterungen zur Probenentnahme für die Futterkranzproben
Dank des Sporennachweises erhält man den Hinweis, ob prophylaktische Maßnahmen gegen die Amerikanische Faulbrut (AFB) zu ergreifen sind oder kann bei bereits ausgebrochener Faulbrut frühzeitig in das Krankheitsgeschehen eingreifen: mittels geeigneter Maßnahmen können die betroffenen Völker von dem Krankheitserreger befreit werden.
Zusammenfassung zur Probennahme
(für ImkerInnen im Imkerverein Fallingbostel)
- wann: im September/Oktober
- nach der letzten Massentracht bis zur eigentlichen intensiven Auffütterung
- nicht vor dem 1. September
- späteste Abgabe in 2025 am 18. Oktober bei Martin Ahlden
- wie:
- 30-50 g gedeckeltes Futter von bebrüteten Waben je Volk
- kein Pollen
- Werkzeug: Esslöffel (1 Löffel je Sammelprobe)
- reißfester Probenbeutel (1,5 L od. 2 L-Gefrierbeutel)
- max. 12 Völker pro Beutel (Sammelprobe)
- jede Sammelprobe muss min. 100 g Futter (mit Wachsresten) umfassen
- falls >12 Völker auf einem Stand stehen -> mehrere Sammelproben erstellen
- verschiedene Bienenstände benötigen verschiedene (Sammel-) Proben
- Probenbeutel abschließend verknoten
- Beschriftungen:
- mit wasserfestem Stift
- am unteren Rand des Beutels:
- vollständiger Name des Imkers/der Imkerin
- Adresse der Imkerei
- Name des Bienenstandes
- Datum der Entnahme
- Völkeranzahl der Probe (falls >12 Völker pro Stand auch ‘Völkergruppe’)
- verknoteten Probenbeutel in einen 2. Beutel geben
- diesen ebenfalls verknoten
- WICHTIG: bisher haben viele den Beutel in ein Honigglas gelegt.
- dies ist ab 2025 nicht mehr möglich!
- Proben können nur eingereicht/analysiert werden, wenn sie anhand dieser Anleitung erstellt wurden.
Das LAVES Bieneninstitut hat dazu ein ausführliches PDF-Merkblatt erstellt.
Dieses findest du unter dem folgenden Link: Erläuterungen zur Untersuchung von Futterproben auf Paenibacillus larvae Sporen in Niedersachsen.
